TRINKWASSER
GASE VERBESSERN DIE TRINKWASSERQUALITÄT
Wasser ist das wichtigste und das am strengsten kontrollierte Lebensmittel
Im Zuge der Umsetzung der neuen EU-Trinkwasser-Richtlinien im nationalen Recht sind in 2003 die Anforderungen an die Qualität des Trinkwassers erneut gestiegen.
So sinken z.B. die Grenzwerte für einige Schwermetalle und weitere unerwünschte Substanzen wie organische Halogenverbindungen.
Neu ist auch, dass die örtlichen Wasserwerke die Einhaltung dieser Grenzwerte bis zum Wasserhahn des Endverbrauchers sicherstellen müssen.
Das bedeutet unter anderem, dass die chemische Beschaffenheit des Trinkwassers einer Korrosion der öffentlichen und privaten Leitungen vorbeugen muss.
Gase leisten bei den diversen TrinkwasserAufbereitungsverfahren einen entscheidenden Beitrag.
Als natürliche Bestandteile des gesunden Trinkwassers ermöglichen sie umweltfreundliche und kostengünstige Verfahren zur Verbesserung der Trinkwasserqualität - ohne unerwünschte Nebenprodukte oder Verunreinigungen.
ABWASSER
SCHWACHE SÄURE, STARKE WIRKUNG
Kohlensäure neutralisiert alkalische Abwässer umweltfreundlich und wirtschaftlich.
Alkalische Abwässer fallen in den unterschiedlichsten Industriebetrieben an.
In der Regel entstehen sie durch Reinigungsarbeiten oder durch die Nutzung von Laugen in der Produktion.
Auch verfahrensbedingte Kontakte mit Roh- oder Reststoffen können den pH-Wert im Abwasser wesentlich erhöhen.
Um Kanalisationen und Kläranlagen vor Schädigungen und Störungen durch alkalische Abwässer zu schützen, schreibt die Gesetzgebung der Europäischen Union vor, relevante Mengen vor der Einleitung zu neutralisieren.
Hier sorgen Kohlendioxid und das Know-how von Messer für optimale Ergebnisse.
INDUSTRIEABWÄSSER EFFEKTIV REINIGEN
An die Reinigung von Industrieabwässern werden immer höhere Ansprüche gestellt.
Ob neue gesetzliche Auflagen oder betriebsbedingte Änderungen - gefragt sind Konzepte und Verfahrenstechniken, die eine möglichst hohe Flexibilität der Reinigungsanlagen sicherstellen.
Sauerstoff-Verfahren bieten hier große Leistungsreserven, die es erlauben, vorhandene Anlagen ohne aufwändige bauliche Erweiterungen bzw. Investitionen neuen Aufgaben anzupassen.
Neben Zielen, wie höhere Sicherheit bei der Einhaltung vorgeschriebener Ablaufwerte oder Sicherstellung einer für die innerbetriebliche Wiederverwendung ausreichenden Ablauf-Qualität, spielt gerade im Industriebereich der Platzbedarf eine wichtige Rolle.
Biologische Filter, Festbett-Anlagen und Membranbiologien sind daher eine interessante Ergänzung konventioneller Anlagenkonzepte, wenn es um Erweiterung oder Ersatz vorhandener Anlagen geht.
Auch hier wird das Potenzial erst mit ReinSauerstoff (O2 ) voll erschlossen.
Bei der Neutralisation alkalischer Abwässer bietet Kohlendioxid (CO2 ) viele Vorteile.
Für mit schwer abbaubaren Schadstoffen belastete Teilströme ist Ozon (O3 ) das Mittel der Wahl.